6. Weststeirischer Herbstritt

Heuer haben wir uns bereits im frühen Frühjahr dazu entschlossen, die Weststeiermark und das angrenzende Slowenien mit den Pferden unsicher zu machen. Adele mit Jamy und Copy mit mir auf dem Rücken. 3-Reittage und jeweils ein An- bzw. Abreisetag war von 31.8.-4.9. geplant.

Organisiert wurde der Ritt vom Landesfachverband Steiermark Referat Wanderreiten mit dem Reit -und Ferienhof Siebernegg, wo wir und die Pferde auch nächtigten.

Mittwoch, 31.08: Anreise bis 20:00 Einteilung der Gruppen und gemeinsamer
Imbiss.

Wir reisten also an. 1 VW-Bus 1 Pferdeanhänger, Adele und ich. Nach 4,5 Stunden erreichten wir Siebernegg. Beim Anstieg zum Hof, hofften wir, dass wir richtig sind, denn die Bergstraße war recht schmal 😉
Wir und die Pferde haben die Fahrt gut überstanden und es wartete bereits eine Box und Futter auf sie. Auf uns wartete Organisator Günther Hofmann und schon einige Reiter. Wir wurden in eine Gruppe mit 6 anderen Reitern eingeteilt. Insgesamt waren 16 Pferd-Reiter-Paare am Start, davon 2 Führer, jeder für 1 Gruppe.

Donnerstag, 01.09: Frühstück, Abritt 9:00 nach Rothwein und Aibl. Mittagessen in einem weststeirischen Buschenschank. Zurück über Eibiswald. Abendessen und Nächtigung beim Siebernegg.

Eine eher kurze Runde mit nur knapp 30 km. Sozusagen zur Einstimmung. Jamy und Copy waren beide motiviert und brav bei der Sache!

Freitag, 02.09: Frühstück, Abritt 09:00 über Sv. Primož, mit herrlicher Aussicht ins Drau Tal, nach St. Bartlma in Slowenien. Kaffeepause beim Nandl.
Mittagessen St.Lorenzen in einer urigen weststeirischen Gaststätte. Zurück
über Wander-und Forstwege in Slowenien. Abendessen und Nächtigung beim
Siebernegg.

Viel in Slowenien unterwegs. Der längste Reittag mit mehr als 30 Kilometern und ein paar Kletterübungen für Pferd und Reiter. Den abenteuerlichen Abstieg über die Down-Hill-Strecke werden Copy und ich so schnell nicht vergessen, es war einfach toll 😀 Sowas schweißt Pferd und Reiterin schon zusammen 😀

Samstag, 03.09: Frühstück, Abritt 09:00 nach Radlje. Mittagessen in einer Gostilna am anderen Ufer der Drau. Zurück über die Dreikönigskirche. Abendessen und Nächtigung beim Siebernegg.

Der letzte Tag war für mich der schönste Tag von der Strecke und von der Gruppe. Jeder hat seinen Platz gefunden und auch unserer Führer Günther wusste, dass er sich auf uns und unsere Pferde verlassen kann.

Sonntag,04.09: Frühstück, Rückreise.
Wie zwei Profis sind Copy und Jamy wieder auf den Hänger gestiegen und wir haben die Rückreise antreten können 🙂 Ebenfalls ohne Stau.

Fazit: Man soll das Gelände nicht unterschätzen. Täglich mehr als 1000 Höhenmeter und eine Strecke von 30-35 Kilometer. 1 Pferd hat die Anstrengung nicht ausgehalten und Pferd und Reiter mussten am zweiten Tag abbrechen. Ein weiteres Pferd war barhuf unterwegs und musste dann am 3. Tag daheim bleiben. Die Wege sind sehr schottrig und daher empfehle ich jedenfalls Hufschutz auf allen 4 Hufen. Ein Pferd war mit Hufschuhen unterwegs, was auch super geklappt hat.

  • Essen: TOP
  • Unterkunft für uns Zweibeiner: TOP
  • Organisation: TOP (für jeden gabs eine Plankette)
  • Wetter: hätte nicht besser sein können 😀

Danke Adele fürs Fahren 😀 Ob wir wieder kommen wird sich zeigen…. Vielleicht erkunden wir aber auch eine andere Gegend in Österreich.

 


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