Island, Teil 4

Etwas wehmütig beginnt der letzte Tag — aber diesen Tag genießen wir genauso wie die anderen 🙂

Wir frühstücken ein letztes Mal in unserer Unterkunft, im Guesthouse Hafnerfjall und brechen dann noch fast im Dunkeln auf, Richtung Reykjavik. Da wir den ganzen Tag Zeit haben, fahren wir diesmal nicht durch den Tunnel, sondern folgen der gesamte Straße Nr. 47 durch den Hvalfjörður. Es ist der tiefste Fjord Islands, weshalb er bereits im zweiten Weltkrieg von den Alliierten als Stützpunkt benutzt wurde. Reste davon kann man heute noch sehen und wird auf Informationstafeln genauer erklärt.

Gegen Mittag kommen wir in Reykjavik an. Eine richtige Stadt, nach einer Woche wieder eine Menge Menschen. Wir spazieren durch die Innenstadt und gehen etwas essen und genießen unsere letzten Tag, der noch sehr lange werden sollte.

Es war eine traumhafte Woche in Island für uns (…aber vermutlich auch deshalb, weil wir schon fünf Jahre lang nirgendwo mehr waren.) und wir freuen uns schon sehr auf die nächste Islandreise 🙂

Insgesamt sind wir knapp 1600 km durch das Land zwischen Meer und Gletscher gefahren, haben Seehunde, heiße Quellen und viele nette Isländer in einer traumhaften aber rauhen Landschaft getroffen, deren Schönheit u.a. daran liegt, dass sie noch nicht so überbevölkert wie Mitteleuropa ist.

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